In eigener Sache
Positionierung
Dies hier ist eigentlich keine Webpräsenz mit politischen Inhalten.
Trotzdem ist es m.E. wichtig sich in der aktuellen Lage klar zu positionieren.
Kein Platz für
- Hass und Hetze
- Verdrehung von Sprache
- Verdrehung von Tatsachen
- Relativierung von (Kriegs-)Verbrechen
- Gewalt gegen Menschen mit vielfältigen Merkmalen
(in Aussehen, Herkunft, Geschlecht, Glaube, Orientierung) - Verleugnung von Klimafakten
- eine Rückkehr in eine soziale, politische, ökologische und ökonomische Steinzeit
und daher sicher kein Platz für die AfD! Nirgendwo!
Ist die "Welt" der AfD wirklich die Welt, die wir für uns, dieses Land, unsere Kinder und Freunde erhoffen?
Ich will das nicht!
Und eigentlich stimmt es mich traurig, dass man sich heute so klar positionieren muss. Als Kind in den 70ern wurde mir nämlich eingetrichtert:
„Deutschland hat aus der Geschichte gelernt. So etwas wird nie wieder passieren.“
Tja, Pustekuchen! Hat Deutschland wirklich gelernt?
Sein Langzeitgedächtnis scheint jedenfalls nicht einmal 100 Jahre zu überdauern.
Die Stimmen der Überlebenden verstummen langsam – und schon beginnt die Relativierung. Schon hört man wieder Töne, die an die „Herrenrasse“ erinnern: ein Ton, der uns einst in ein vermeintlich „glorreiches“ und „friedliches“ Leben führen sollte.
Wer das glaubte wachte erst beim Anblick der Arbeitslager und beim Wegräumen der Trümmer wieder auf. Als es zu spät war.
Ich wünsche mir für meine Kinder und Enkelkinder dass sie in einer Welt aufwachsen, in der sie ihre Meinung frei äußern dürfen – ohne Angst vor Repressionen.
Dass sie sich an Demonstrationen beteiligen können, ohne sich verstecken zu müssen. Und dass sie mit anderen Kindern spielen und leben, unabhängig davon, woher diese stammen, wie sie aussehen, was ihre Eltern tun oder wie sich ihre eigene sexuelle Orientierung entwickelt.
Denn am Ende geht es darum, dass sie genau das erleben:
eine Gesellschaft, die Vielfalt nicht nur toleriert, sondern feiert.
Wollen wir wirklich zulassen, dass eine Gruppe aus dem rechtsextremen Lager über unser aller Wohl und Wehe entscheidet – nur weil wir aktuell organisatorisch an Grenzen stoßen?
Wenn unser Denkvermögen nicht längst von Fake-News und gezielter Gehirnwäsche in sozialen Medien vereinnahmt wurde, sollten wir doch erkennen können, was richtig und was falsch ist.
Ich möchte auch in 20 Jahren noch in den Spiegel blicken können, ohne mir vorwerfen zu müssen, ich hätte mich (aktiv oder passiv) an Hass und Hetze gegen dieses Land und seine vielfältigen Einwohner beteiligt.
Ja, unsere Regierung geht derzeit nicht gut mit seinen Bürgern um.
Wir sind "faul, ineffizient und schuld an der ökonomischen Krise", die Deutschland gerade durchlebt.
Weshalb man uns, den Bürger und Wähler dafür "bestraft", dass Politik und Wirtschaft in den letzten drei Jahrzehnten gepennt (versagt) haben. Anstatt diejenigen zur Verantwortung zu ziehen, die im Überfluss leben, weil Sie aus fast jeder Krise auch Profit schlagen, plündert man lieber die kleinen Leute aus. TAX THE RICH!
Das ist alles richtig - und noch mehr. Aber wie mal jemand in einem Kommentar treffend erwähnt hat:
"Deswegen AfD zu wählen,
ist wie aus der Toilette zu trinken,
weil einem das aktuelle Bier nicht schmeckt."
Mittlerweile stufen zwei unabhängige Gutachten die AfD als verfassungsfeindlich ein. Beide halten ein Verbot der Partei vor dem Bundesverfassungsgericht für wahrscheinlich. Es wäre höchste Zeit, dies endlich prüfen zu lassen.
Deshalb:
Nur Faschos wählen Faschos,
und diese wollen Deutschland (und danach vielleicht die Welt) brennen sehen.
In diesem Sinne:
Übernehmt Verantwortung,
für Eure Kinder, für die Zukunft aber auch für Euch.
28.06.2026
J. L. Deal

